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WINTERSEMESTER 2011 / 12
News

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Die ungarische Hauptstadt BUDAPEST, einst in einem Atemzug mit der Zwillingsstadt Wien genannt, hat heute besonders mit dem Zerfall seiner Altstadtviertel zu kämpfen. Die Gründer-zeit hinterließ flächig minderwertige Mietshäuser mit Hofgängen - die sogenannten Zinshäuser - deren Kleinstwohnungen eine sehr geringe Wohnqualität aufweisen. Aufgrund der Krise der Stadt in der Zwischenkriegszeit und der Verstaatlichung des Mietshaus-bestandes in der Nachkriegszeit unterblieben Erneuerungen, so das ein katastrophaler Bauzustand die Regel darstellt. Ein Abriss scheint unabwendbar, wenngleich damit der einmalige Charakter der Budapester Altstadt ausgelöscht werden würden.


Ist es möglich, das Budapester Hofganghaus für ein zeitgemäßes und qualitätsvolles Wohnen neu zu interpretieren und so die Tradition des Bestehenden fortzuführen? Lassen sich die Höfe untereinander neu verknüpfen und können weitere Nutzungen das Wohnen in der Altstadt bereichern? An exemplarischen Standorten in Erzsébetváros - dem Jüdischen Viertel Budapests - wollen wir uns diesen Fragen stellen. Vom 20. bis 23. Oktober 2011 findet dazu eine Exkursion statt.